Gerome am Westkreuz

Ein Park am Westkreuz – oder ein neues Wohnquartier

Bauen oder Nichtbauen

 

 

 

 

 







 

 










Stellungnahmen des Investors Christian Gérôme zu folgenden Aussagen von Joachim Neu:

1. Joachim Neu: Dem Investor wird für 20 Mio. EUR das Gesamtgelände von 60.000 qm (davon 30.000 qm zu erhaltende Kleingärten) von der Deutschen Bahn zugesprochen. Zahlbar nach ca. zwei Jahren, in Folge der Entwidmung der Bahnfläche.

Christian Gérôme: Der Kaufinteressent möchte das Grundstück für einen knapp 8 stelligen Betrag incl. Kaufnebenkosten erwerben. Wir sind in der engeren letzten Bieterrunde und ein genauer Kaufpreis steht noch nicht fest. Möglich genannte Beträge waren nur Beispielbeträge- ohne Relevanz. Das Grundstück umfasst ca. 60 000qm (davon 30.000 qm Grundstück zu erhaltende Kleingärten).

2. Joachim Neu: 6 Mio. EUR sind für die Erschließung des Restgeländes (außerhalb der Kleingartenfläche) nötig.

Christian Gérôme: Insgesamt sind nach vorsichtiger Kalkulation des Architekten für die Räumung ( Kampfmittelräumung, Abbruch…. etc. ) ( 1 Mio. € ) , die Erschließung mit Medien ( 1 Mio. € ), den Abbruch der Brücke (500.000,-€ ), die Verlegung der Leitungen ( ca. 1,5 Mio. € ) , die neue Rampe / Straße, die neuen Fahrradwege (2 Mio. € ), die Lärmschutzwand zum Süden ( 500.000,-€) und die Anlegung der neuen Fahrradweg und des Parks ( 1,500.000,-. € ), mindestens 7 Mio. € eher 8 MIO € zu kalkulieren.

3. Joachim Neu: Dem Bezirk steht ein Vorkaufsrecht für das Gelände zu.

Christian Gérôme: Jeder Gemeinde in Deutschland steht ein Vorkaufsrecht zu. Bei Ausübung des Vorkaufrechtes hätte der Steuerzahler nach Fertigstellung des Parks einen Gesamtaufwand von ca. 25 bis 30 Mio. €. Die entgangenen Steuereinnahmen liegen nochmals bei ca. 40 Mio. €

4. Joachim Neu: Wenn kein Kauf vom Bezirk/Land stattfindet, aber auch kein Baurecht erteilt wird, will der Investor den Bereich nach dem Flächennutzungsplan als Gewerbegebiet entwickeln.

Christian Gérôme: Falsch, dies habe ich so nicht gesagt. Falsch verstanden. Jeder andere Erwerber kann ein Bahngrundstück – nach meinem Kenntnisstand – nach Freistellung aus der Eisenbahnnutzung als Gewerbegebiet nutzen. Für uns käme es nicht in Frage. Aber jeder andere Erwerber könnte den unvermieteten Teil gewerblich nutzen.

(Herbst 2017)

 

 

Ein Park am Westkreuz

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Gerome beim RBB

 

Investititionen in Berlin

 

 

März 29, 2018

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  • Von 900 Wohnungen wollte Gerome nach der damaligen Vorschrift 25% Sozialwohnungen (6 eur qm) d.h. 200, herstellen.

    Da es aber nicht nach der Fläche geht, waren nur 5000qm von 74000qm vorgesehen.
    Heute ist der Schlüssel 30% und 50% bei Übernahme durch eine städtische Wohnungsbaugesellschaft.

    Gerome will mit der GEWOBAG (wie an der Greifswalderstr.) kooperieren,. daher will er von jetzt 1000 Wohnungen, 500 mit Sozialbindung auf Zeit (20Jahre) anbieten.

    Aber auch hier bezieht er sich weiterhin auf die Zahl der Wohnungen und nicht auf die Fläche.Die Folge ist, dass kleine Wohnungen im Sozialbereich entstehen, die noch abgetrennt von den hochpreisigen Wohnungen entstehen würden.

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