Verlängerung des Denkmalschutzes bis zum Westkreuz

Stadtbahn zwischen Hertzallee und Holtzendorffstraße.

Gesamtanlage nebst Brücken und Bahnhöfen unter Denkmalschutz. Mit Hochbauviadukten, Bahndamm und Brückenbauten 1878-82 von Ernst Dircksen. 1912-38 Um – und Erweiterungsbauten. An der Strecke liegen ferner das Kleingleichrichterwerk Baudenkmal, Gervinusstraße 34, und das Stellwerk Baudenkmal an der Rönnestraße, beide 1927-28 von Richard Brademann und die Bahnhöfe Zoologischer Garten , S-Bhf Savignyplatz und S- und Regionalbahnhof Charlottenburg

Der Wirtschaftswissenschaftler Paul Voigt nannte die Eröffnung der Stadtbahn im Jahr 1882 “das wichtigste Ereignis in der Geschichte Charlottenburgs”. Und der Charlottenburger Magistrat prognostizierte für Charlottenburg und Berlin die “vollständige Verschmelzung der beiderseitigen Einwohnerschaften. Die Stadtbahn verband Berlin und Charlottenburg erstmals mit einem direkten, schnellen und bequemen Verkehrsmittel. Sie brachte einen Schub für die Bautätigkeit und für das Bevölkerungswachstum. Die Bahnhöfe der Stadtbahn wurden zu Ausgangspunkten für den Bau neuer Wohnviertel. Deshalb wuchs Charlottenburg nicht aus seinem alten Stadtkern heraus, sondern von verschiedenen Zentren aus zusammen. Eines davon wurde hier die Gegend um den Bahnhof Charlottenburg. Noch heute unterscheiden sich die verschiedenen Kieze deutlich voneinander.

Bisher nur Schutz bis zur Holtzendorffstr.Rangierbahnhofsgelände ist ebenfalls Bestandteil des historischen Erbes

Juli 7, 2020

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