Pankower Kleingärtner als Vorbild?

Leute-Newsletter Pankower Kleingärtner: Gelände als Ausgleichsfläche gefunden

Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn will ein Areal in Weißensee „möglichst bald“ entwickeln. Bis zu 80 Schrebergärtenparzellen könnten darauf entstehen

Ausweichkleingärten in Weißensee

Veröffentlicht am 12.04.2018 von Christian Hönicke

Pankows Kleingärten sind unter Druck: Der Stadtentwicklungsplan (StEP) Kleingärten wird gerade aktualisiert, um Kolonien auf mögliche Wohnbaupotenziale hin zu prüfen. Die von der Verdrängung bedrohten Kleingärtner suchen nach unorthodoxen Ideen, ihre Anlagen zu bewahren – unlängst schlug Pankows Obergärtnerin Viola Kleinau vor, sie teilweise zu öffentlichen Parks umzugestalten. Der Bezirk sucht derweil bereits nach möglichen Ausweichgrundstücken für umkämpfte Anlagen.

Eines ist schon gefunden: Als erste Ausgleichsfläche will Pankow einen sogenannten Musterkleingarten in Weißensee schaffen. Das Gelände der alten Gärtnerei und der danebenliegenden Grünanlage in der Hansastraße soll laut Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn (B‘90/Grüne) „möglichst bald“ dahingehend entwickelt werden. Auf dem knapp 2,3 Hektar großen Areal könnten bis zu 80 Kleingartenparzellen entstehen. Nötig dafür ist rund eine Million Euro, die soll im nächsten Investitionsplan ab 2021 angemeldet werden.

 

 

April 13, 2018

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