• BUND korrigiert seinen Flyer per mail:

    „Berlin heizt sich auf und die Zahl der Nächte, in denen die Temperaturen nicht unter 20°C fallen, nimmt schon jetzt drastisch zu.“

    d..h vorher galt 25°

  • Ja, was steht denn nur in der Wikipedia: Tropennacht ist „eine Nacht, in der die niedrigste Lufttemperatur nicht unter 20 °C fällt“. — Da enthält der BUND-Flyer also einen ungeheuren Schreibfehler, der sich im Google-Zeitalter allerdings in Sekunden aufklären lässt. Wichtig bleibt mithin, dass die Tropennächte in Schland & Europa immer mehr zu nehmen und unter Alten und Kranken ihren Tribut fordern.
    In der BLZ von 12.3.16 bspw. äußerte TU-Kimatologe Fenner: „‚In dem Zeitraum von 1961 bis 1990 waren durchschnittlich sieben Hitzetage pro Jahr und ein oder zwei Tropennächte normal‘, sagt Fenner. ‚Im Zeitraum 1981 bis 2010 sind es zehn Hitzetage und zwei Tropennächte.‘ Die durchschnittliche Anzahl der heißen Tage im Jahr werde sich bis zum Ende des Jahrhunderts fast vervierfachen – bis zu 38 Hitzetage seien dann möglich, sagt Daniel Fenner. Die Zahl der Tropennächte könne sich verfünffachen. – http://www.berliner-zeitung.de/23705152

  • Diese Website wird immer schlimmer. Jetzt werden hier auch noch Unwahrheiten und Fehler verbreitet.
    Es ist sehr bedenklich, wenn die Leute vom BUND es nicht wissen. Oder hier Panik verbreiten wollen (Innenteil rechts des Flyers mal mit Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Tropennacht vergleichen, „nimmt schon jetzt drastisch zu“) und das dann auch noch veröffentlicht wird. In Berlin gab es noch nicht eine einzige Nacht, in der die Temperatur nicht unter 25 Grad Celsius sank. Die höchste „niedrigste Nachtteperatur“ wurde am 30. Juni 1947 in Berlin mit 23,0°C registriert (u.a. hier http://www.met.fu-berlin.de/~stefan/extrem1.htm.
    Den Betreibern der Website empfehle ich kompetentere Parter oder auf eine Veröffentlichung ungeprüfter Fakten zu verzichten.

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