AVUS und Stadtautobahn Umbau geht nicht an BahnKleingärten vorbei

Die Avus-Tribüne und das Avus-Hotel stehen unter Denkmalschutz und bleiben erhalten. Dagegen müssen einige Kleingärten einer Behelfsautobahn weichen, die während der Bauzeit an der Halenseestraße und dem Westkreuzes entlang führen soll. Betroffene Pächter der Parzellen auf dem Gelände der „Eisenbahn-Landwirtschaft“ zeigten sich entsetzt. Der Berliner Deges-Niederlassungsleiter Andreas Irngartinger erwiderte, man sei zum „Interessensausgleich“ gezwungen. In dieser Abwägung erscheine die Aufrechterhaltung des Verkehrs mit hunderttausenden Fahrzeugen pro Tag wichtiger.

Baubeginn frühestens 2023

300 Millionen Euro kostet das Mammutprojekt der DEGES, als frühester Baubeginn wurde das Jahr 2023 genannt. Bis alles fertig ist, wird das Jahr 2030 geschrieben. Gebaut wird an beiden Autobahnen bei laufendem Verkehr, eine der Behelfsautobahnen für die A100 wird direkt durch die Kleingartenanlage der Westkreuzbrache führen. „Eine bittere Pille für die Kleingärtner“, gab DEGES-Bereichsleiter Andreas Irngartinger zu.

November 1, 2019

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